Brennerlösungen für die 44. BImSchV an Umkehrflammrohrkesseln
Seit dem 1. Januar 2025 gelten in Deutschland mit der 44. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) deutlich strengere Emissionsgrenzwerte für mittelgroße Feuerungsanlagen im Leistungsbereich von 1 bis 50 MW. Diese Verordnung, die die europäische Richtlinie MCPD (2015/2193/EU) umsetzt, zielt darauf ab, die Luftqualität durch die Reduzierung von Stickstoffoxiden (NOx), Schwefeldioxid und Feinstaub zu verbessern.
Weitere Verschärfungen sind im Rahmen der MCPD in den kommenden Jahren zu erwarten. Über modernste Technologien ist KOLB in der Lage auch Kessel mit Umkehrflamme (z.B. Omnical Omnimaten, Viessmann Turbomaten, Condormaten von VKK Standardkessel sowie Bosch Loos UH-D / UN-D oder andere Hersteller mit gleicher Bauart) für die Einhaltung der gesetzlich geforderten Grenzwerte zu wappnen.
Welche Anlagen sind von den strengeren Regelungen betroffen?
Es sind alle Anlagen, die vor dem 20. Dezember 2018 in Betrieb genommen wurden sowie alle Neu- und Bestandsanlagen im Leistungsbereich von 1 bis 50 MW Feuerungswärme von den strengeren Regelungen betroffen.
Welche Konsequenzen drohen bei Nichteinhaltung?
Zusätzliche Meldepflichten und behördliche Kontrollen erhöhen den Druck auf Betreiber. Das Überschreiten der neuen Grenzwerte kann bis hin zur Stilllegung und dem Verlust der Betriebserlaubnis der Anlage führen. Mögliche Produktionsausfälle können die Folge sein.
Die neuen Grenzwerte setzen eine maximale NOx-Konzentration von nur noch 100 mg pro Nm³ Abgas im Gasbetrieb voraus – ein drastischer Rückgang im Vergleich zu vorherigen Werten. Betreiber stehen vor der Herausforderung, ihre Anlagen nun kurzfristig nachzurüsten, um diese Vorgaben zu erfüllen.
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Sie haben einen OMNIMAT, TURBOMAT, CONDORMAT, U-HD, U-ND oder einen anderen Kessel mit Umkehrflamme?
Wir haben die Lösung!
Der LN30-Brenner von Oilon bietet eine kosteneffiziente und technisch fortschrittliche Nachrüstlösung für Ihren Umkehrflammrohrkessel. Mit einem NOx-Ausstoß von weniger als 30 mg/Nm³ erfüllt der Brenner nicht nur alle gesetzlichen Anforderungen, sondern setzt neue Maßstäbe in Sachen Umweltfreundlichkeit und Effizienz. Als einer der wenigen Brenner auf dem Markt, kommt der Oilon LN30 ohne externe Umbauten (Abgasrückführung) aus und behält die volle Feuerungswärmeleistung.

Technische Vorteile des LN30-Brenners:
Wirtschaftliche Vorteile des LN30-Brenners:
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Referenz: Grundstücks- & Gebäudewirtschafts GmbH Zschopau (GGZ)
Die Grundstücks- & Gebäudewirtschafts GmbH Zschopau (GGZ) hat gemeinsam mit der KOLB Industriekessel Service GmbH die Vorgaben der 44. BImSchV umgesetzt.
Ausgangssituation:
Die Feuerungsanlage der GGZ Zschopau wurde aufgrund des Emissionsausstoßes den Vorgaben der 44. BImSchV nicht gerecht. Gemeinsam mit der Kolb Industriekessel Service GmbH wurde diese auf den neuesten Stand gebracht. Der NOx-Ausstoß lag bei über 150 mg/Nm3, der Grenzwert war mit allen bis dato angefragten Technologien nicht erreichbar.
Maßnahmen:
Es wurde ein Retrofit durchgeführt. Dies bedeutet den Austausch der alten Feuerung, die Anpassung der Ausmauerung, die Erneurung der Brennerplatte und der Kesselsicherheitstechnik sowie der Kessel- bzw. Brennersteuerung.
Ergebnis:
Die NOx-Werte liegen mit durchgehend unter 25 mg/Nm3 nun deutlich unter dem Grenzwert von 100 mg/Nm3.
Die maximale Stromaufnahme des Gebläsemotors liegt auf dem gleichen Niveau des alten Brenners.
Diese hervorragenden Ergebnisse haben unsere Erwartungen weit übertroffen. Störmeldungen sind seit der Inbetriebnahme im Herbst 2024 nicht vorgekommen.








Weitere Referenzanlagen:

3x GP-250 M LN30, 1.400 kW

2x GP-600 M-II LN30, 5.400 kW

GP-600 M LN30, 3.800 kW
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